Spanische Eroberung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 28. Oktober 2009 um 17:55 Uhr

Hernan Cortés war ein spanischer Kleinadliger. Der Gouverneur von Kuba wollte ihn nach Mittelamerika schicken, um dort Gold für die spanische Krone zu finden. Doch während Cortes unterwegs war um die Expedition vorzubereiten, wurden Intrigen gegen ihn gesponnen und der Gouverneur zog seinen Auftrag zurück. Da Cortes aber schon Leute und Schiffe gegen Kredit gekauft hatte, konnte e nicht mehr zurück und fuhr nun ohne Auftrag los.

In Tabaco wollten ihn die Einheimischen nicht an Land lassen um Wasser aufzunehmen. Deshalb kämpfte  er gegen sie, gewann und sie gaben ihm 20 Sklaven als Tribut. Unter diesen war Malinche, die seine Geliebte wurde und ihm als Dolmetscherin und Beraterin eine große Hilfe war.

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Malinche: Die andere Geschichte der Eroberung Mexikos
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Am 21- April 1519 landete die Flotte von Cortes an der mexikanischen Küste. Er wurde mit wertvollen Gescheneken von den Azteken empfangen als der erwartete über das Meer aus Westen zurückgekehrte Quetzalcoatl.

Cortés gründete eine Kolonie und die Stadt Veracruz, schickte ein Schiff mit NAchricht an den spanischen König Carlos I. und vernichtete dann alle seine Schiffe, damit seine Truppen nicht mehr zurück konnten.

Der Herscher der Totonaken diente sich Cortés als Verbündeter an um sich von den Tributzahlungen an die Azteken zu befreien. Er versorgte ihn mit vielen Informationen über das aztekische Vasallenreich. Cortés brauchte nun jedoch eine Ruhepause, weil seine Männer erschöpft und teilweise bei den Kämpfen in Tabasco verwundet worden waren.

Am 16. August 1519 brach Cortés mit seinen Soldaten und in Begleitung der Totonaken richtung Tenochtitlan auf. Nach einigen Kämpfen mit den Tlaxcalteken verbündeten sich diese mit Cortés. Die Tlaxcalteken hatten sich bisher noch nie den Mexika unterworfen und lebten in ständigem Konflikt mit diesen. Die Tlaxcalteken stellten Cortés 2000 Mann zur Verfügung.

In Cholula lies Cortés ein Massaker unter der Bevölkerung anrichten, um diese nicht in seinem Rücken zu habe und die Tlaxcalteken plünderten die reiche Stadt.

Mocetuzoma empfing Cortés freundlich und brachte sie großzügig in einem Palast unter.

Die Mexika griffen Veracruz an und töteten mehrere SPanier dort. Daraufhin lockte Cortés den Herscher in sein Quartier und nahm ihn dort gefangen. Die mexikanischen Befehlshaber des Angriffs auf Veracruz lies Cortés öffentlich verbrennen. Mocetuzoma versuchte weiter sich mit den Spaniern zu einigen und gab Cortés seine Lieblingstochter zur Frau.

Der Gouverneur von Kuba schickte eine Truppe von 1200 Mann hinter den willürlich abgefahrenen Cortés hinterher. Deshalb brach Cortés auf, um seine Verfolger zu stellen. Während er mit ihnen kämpfte nahmen Krieger aus Texcoco 550 Leute des Trosses gefangen und opferten sie. Cortés überzeugte seine Verfolger gegen das Versprechen auf fette Beute sich ihm anzuschließen. So konnte Cortés mit 1200 Leuten zurück nach Tenochtitlan ziehen.

In Tenochtitlan hatten die Mexika den mit den Spaniern kolaborierenden Mocetuzoma abgesetzt und Cuitláhuac zum Herscher gewählt. Sie griffen die SPanier an. Cortés kam zu Hilfe. Unter ungeklärten Umständen starb im Laufe der Kämpfe Mocetuzoma. Cortés musste einsehen, dass er der Streitmacht der Mexika nicht gewachsen war. In der Nacht kämpfte er sich deshalb über die Dämme aus der Stadt heraus. Dabei verlor er einen Teil seiner Männer und auch das erbeutete Gold fiel in den See. Diese nacht ging als "Triste Noche" in die Geschichte ein.

Auf der Flucht wurde Cortés bei Otumba von einer großen Mexika-Streitmacht gestellt. Cortés lies im Laufe der Kämpfe gezielt den Anführer des Heeres töten. Daraufhin zog sich die führerlose Mexika-Armee zurück. Cortés erreichte mit dem Rest seiner Truppen Tlaxcala.

DIe von den SPaniern eingeschleppten Pocken wüteteten in Tenochtitlan und viele Menschen starben dort. Auch der Herscher der Mexika starb nach nur 80 Tagen Amtszeit. Die Mexika wählten nun Cuauthémoc zu ihrem Herrscher.

Nun begann der Wettbewerb um Verbündete. Die Mexika machten ihren Vasallen Versprechungen über verminderte Tribute oder schickte Strafexpeditionen gegen abgefallene Völker. Cortés versuchte die Städte gegen die Mexika aufzuwiegeln, denen sie tributpflichtig waren. Einige Städte folgten ihren Herren, viele versuchten abzuwarten und einige Städte schlossen sich Cortés an. Mit Hilfe der Tlaxcalteken besiegte Cortés einige Städte am Texcoco-See. Der an den Pocken sterbende Herscher von Chalco empfahl auf seinem Ttenbett seinen Untertanen Cortés zu folgen und nicht den Mexika. Auch Texcoco schloss sich nach einer Niederlage den Spaniern an.

Cortés lies Booe bauen und schloss damit Tenochtitlan ein. Auch die Wasserleitung in die Stadt am Chapultepec lies er zerstören. Der kampf auf dem Wasser zwischen Cortès Schiffen und den Kriegskanus der Mexika wogte täglich und die SPanier versuchten auch über die Dämme die Stadt zu erreichen und einzunehmen. Wenn sie ein Haus eroberten, rissen sie es ab. Die Hungersnot und der Durst in Tenochtitlan wurde immer größer und viele Einwohner starben an den Folgen. In Veracruz trafen gleichzeitig zufällig weitere Spanier ein, die sich in die Kämpfe einbrachten. Die Verbündeten der Azteken jeoch fielen immer mehr von ihnen ab.

Mit einer List lockte Cuathemoc die Spanier in die Stadt in einen Hinterhlt. so konnte er einige töten und 60 gefangennehmen. Cortés selbst konnte nur mit knapper Not unde durch die Aufopferung eines Freundes fliehen.

Doch schließlich musste Cuauthémoc sich nach Tlatelolco zurückziehen. Nach weiteren Kämpfen musste Cuauthemoc mit seiner Familie in Kanus über den See fliehen. Er wurde jedoch gestellt und gefangen genommen. Am 13. August 1521 war die zerstörte Stadt in den Händen der Spanier. Cortés befahl den Wideraufbau der Stadt und König Carlos I. ernannte Cortés zum Gouverneur. Obersten Richter und Generalkapitän von Neuspananien.



Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. Oktober 2009 um 23:52 Uhr