Geschichte
Yuan-Dynastie (1271-1368 n.Chr.) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Mario Boller-Olfert   
Freitag, den 09. Oktober 2009 um 15:13 Uhr

Dschingis Khan hatte mit seinen nomadischen Reiterkriegern dazu angesetzt die bekannte Welt zu erobern. 1210 n.Chr. drangen sie auch mit 80.000 Reitern in den Norden Chinas ein. 1215 n.Chr.besetzte Mugali, ein Feldherr Dschingis Khans, Baijing, die Hauptstadt der Xin.

1230 n.Chr. konnten die Song noch den Vorsturm der Truppen des neuen Mongolen-Khans Ögödei verhindern. 1259 n.Chr. übernahm Kublai Khan die Verwaltung in China. Kublai Khan gründete 1271 n.Chr. die Yuan-Dynastie und 1280 wurde er Kaiser von China. Die chinesische Sprache hat er aber nie erlernt.

Die Beamten wurden durch Mongolen ersetzt.

 

Viele unserer Kenntnisse stammen von Marco Polo, einem Kaufmann aus Venedig, der mit seinem Onkel angeblich den Hof Kublai Khans in Baijing erreichte. Er will als Beamter angestellt gewesen sein, aber einige Historiker glauben nicht, dass Marco Polo über Karakorum hinaus gelagt ist.

Kublai Khan wollte auch Japan gefügig machen und schickte 1274 n.Chr. 10.000 Soldaten auf Schiffen hinüber. Nach einer Niederlage im Kampf und einem Sturm musste er wieder abziehen. Nun sammelte er 150.000 Soldaten zusammen und versuchte es 1281 noch einmal. Doch ein Taifun vernichtete einen großen Teil der Flotte.

Nach Misserfolgen in Kambodscha und Java sowie Erfolgen in Birma verstarb Kublai Khan im Jahr 1294 n.Chr. Die Nachfolge war ungeklärt, aber man einigte sich auf Timur. Timur machte sich um die Liberalisiserung der Religionsausübung verdient.

Im Jahr 1307 n.Chr. starb Timur nach langer Krankheit. Es folgten mehrere Kaiser mit kurzer Regierungszeit, die eine Chionesen-feindliche Politik betrieben, bis schließlich Ming Cung im Jahr 1233 n.Chr. als zwölfjähriger Kaiser Shun Ti wurde. Das Land war herunter gewirtschaftet und es kam zu Volksaufständen, die von Geheimgesellschaften wie zum Beispiel dem Weißen Lotos organisiert wurden.

1355 n.Chr. übernahm der buddhistische Mönch Xu Yuan Xang die Führung der Rebellen. Er eroberte Nanking und 1368 auch Beijing. Damit war die Herrschaft der mongolischen Yuan Dynastie beendet.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 10. Oktober 2009 um 12:03 Uhr
 
Ming-Dynastie (1368-1644 n.Chr.) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Mario Boller-Olfert   
Freitag, den 09. Oktober 2009 um 14:54 Uhr

Überschwemmungen, Heuschreckenplagen, Mißernten, Hungersnöte, fast die ganze Palette an Naturkatastrophen zeigten, dass der Himmel den Mongolenherrschern nicht mehr wohlgesonnen war. Die Bauern verarmten, Rebellion brach aus.

Im Norden wurden die Geheimgesellschaft der "Roten Turbane" angeführt von von Han Shantong, einer Reinkarnation des Buddhas Maitreya. Sein Sohn Han Liner lies sich 1355 zum Kaiser der Song ausrufen.

Zhu Yuan Zhang war der Sohn einer Bauernfamilie. Als seine Eltern an der Pest starben, trat er 1344 n.Chr. in ein buddhistisches Kloster ein und wurde Mönch. Als die Aufstände ausbrachen hielt es ihn nicht mehr im Kloster und er schloss sich 1348 n.Chr. dem Ostchinesischen Rebellenführer Guo Zixiang an, heiratete dessen Tochter und übernahm nach dem Tode Guo Zixiangs selbst das Kommando. Er eroberte ein Gebiet nach dem Anderen. 1359 eroberte er die Großstadt Nanjing und erklärte sich schließlich 1368 n.Chr. zum Kaiser der Dynastie der Ming.

Zhu Yuan Zhang war keine Schönheit. Wegen seiner nach oben gebogenen Nase, nannte man ihn auch den Schweinekaiser und er köpfte auch schon mal einen Künstler, wenn dieser zu realistisch malte ...

Zhu Yuan Zhang stammte aus ärmlichen Verhältnissen und blieb auch nach seinem Amtsantritt den Armen und Bedürftigen verbunden. Auch förderte er die Landwirtschaft, unter ihm wurde der schnellwachsende Fukien-Reis gezüchtet, der Reisanbau auf Terassen verbreitet und in den überfluteten Feldern Fische gezüchtet, die nebenbei auch noch die Malaria-Mücken fraßen.

Die Mongolen wurden weiter verfolgt. Kein Fremder durfte im Staatsdienst arbeiten. Sein General durchquerte sogar die Wüste Gobi um die mongolische Hauptstadt Karakorum zu zerstören.

Im Alter wurde Zhu Yuan Zhang paranoid und sah sich überall und von jedem verfolgt und bedroht - ein Kopf rollte nach dem Anderen bis er schließlich im Jahr 1398 n.Chr. das Zeitliche segnete

Nun folgt eine Geschichte, die Hollywood-reif ist. Der Enkel Hui Ti stieg auf den Drachenthron. Doch sein Onkel trachtete ihm nach dem Leben und brannte 1402 n.Chr. Nanjing nieder. Doch der Kaiser konnte fliehen, verbarg sich unter der Maske eines Bettelmönchs und zog 40 Jahre lang unerkannt durch das Land.

Cheng Zu wurde 1403 Kaiser und machte Beijing wieder zur Hauptstadt. Er baute die Stadt prächtig aus mit 768 neuen Gebäuden. Noch heute folgt Beijing seiner Struktur. Er lies die chinesische Mauer restaurieren und verstärken. Was man heute dort sieht, geht auf seine Initiative zurück.

Einer der bedeutendensten Herscher der Ming der ist unter seiner Devise Yongle bekannte von 1403 bis 1424 n.Chr. regierende Kaiser. Er setzte die Interessen Chinas in der Mongolei, in Südostasien und Zentralasien durch. Ab 1421 begann er die Hauptstadt endgültig nach Beijing zu verlegen.

China erlebte nun ein ganzes Paket an Problemen. Der Seehandel wurde durch die Europäer unterbunden, der Anbau von Mais bewirkte eine ökologische Katastrophe in Nordchina, die Bauern verarmten, eine neue soziale Schicht entstand in Tuchmaufakturen - das alles sind nur einige der neuen Probleme, mit denen die Ming nicht fertig wurden. Aufstände brachen aus. Als Li Zicheng 1644 Beijing eroberte, erhängte sich der letzte Ming-Kaiser.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 10. Oktober 2009 um 12:03 Uhr
 
Qing-Dynastie (1644-1911 n.Chr.) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Mario Boller-Olfert   
Freitag, den 09. Oktober 2009 um 14:59 Uhr

Abahai war Fürst des Reitervolkes der Dschurdschen, die sich später die Mandschu nannten. Er überfiel 1629 n.Chr. China und rief sich 1638 n.Chr. zum Kaiser der neuen Qing-Dynastie aus. Am 6. Juni 1644 konnten die Mandschu Beijing erobern und der Sohn Abahais als Kaiser Shun Chih in den Palast einziehen.

Die Chinesen wurden gezwungen zum Zeichen ihrer Unterordnung sich einen Zopf wachsen zu lassen und mandschurische Kleidung zu tragen. Mischehen zwischen Mandschu und Chinesen wurden verboten und Mandschu brauchten keine Prüfung abzulegen, um Beamte zu werden. Die fremden Herren der Mandschu wurden von den Chinesen gehasst.

Die Mandschu erlaubten den christlichen Jesuiten in China zu missionieren. Sogar die Frau des Kaisers und ihr Sohn ließen sich taufen und erhielten die Namen Helene und Konstantin.

Die Mongolen versuchten China anzugreifen, wurden aber 1696 n.Chr. geschlagen und 1720 n.Chr. wurde die Mongolei China angegliedert.

China trieb einen lukrativen Handel mit seinen Erzeugnissen. Engländer, Holländer und Franzosen fuhren in ihren Schiffen große Mengen von Seide, Porzellan, Tee, Papiertapeten und Lackarbeiten nach Europa, wo sich eine chinesische Mode ausbreitete. In China hingegen breitete sich das Laster des Opium-Rauchens aus. Die Engländer lieferten es gerne. 1729 n.Chr. erlies Kaiser Yong Zheng ein Verbot des Opium-Genusses, denn dieses Gift  zerrüttete die Gesellschaft. Doch dieses Verbot und alle folgenden erwiesen sich als wirkungslos und der Import stieg bis auf 2600 Tonnen im Jahr 1838. Als einer der Prinzen der Opium-Sucht verfiel, reichte es Kaiser Dao Kuang und er vertrieb die Ostindische Kompanie aus dem Land. Die Engländer kamen mit Schlachtschiffen wieder und zwangen die Chinesen zu starken Zugeständnissen, wie die Überlassung von Hong Kong und die Zahlung einer hohen Summe. Der Opium-Schmuggel der Engländer ging in großem Stil weiter und nach weiteren Auseinandersetzungen mussten die Chinesen 1860 n.Chr. die Einfuhr von Opium wieder offiziell gestatten.

Xien Xuan nannte sich der "Jüngere Bruder Christi" und versprach seinen Anhängern das Reich Tai Ping, das Reich des Friedens auf Erden und soziale Verbesserungen. Er eroberte 1853 n.Chr. Nanjing und machte es zu seiner Hauptstadt. Ein jahrelanger Bürgerkrieg wütete. Er kostete 20 Millionen Chinesen das Leben und verwüstete große Landstriche. Als 1864 n.Chr. Nanjing wieder von Truppen des Kaisers erobert wurde, sah es schlecht aus mit China und viele Chinesen wanderten nach Amerika aus.

Kaiser Xien Feng starb 1861 n.Chr. und hinterlies nur den sechsjährigen Sohn Tung Qi der Konkubine Cu Xi. Sie übernahm 11 Jahre lang die Regentschaft für ihren Sohn. 1872 n.Chr. übernahm der nun mündige Tung Qi selbst die Regierung und plante einiges an Reformen, aber 1875 n.Chr. starb er an den Pocken. Cu Xi setzte sich im Thronrat durch, dass ihr driejähriger Neffe Kuang Xu zum Kaiser ernannt wurde. Was blieb Cu Xi nun anderes übrig als sich zu opfern und wieder die Regentschaft für das Baby zu übernehmen?

Jetzt fielen mehrere Länder über China her. Russland hatte 1858 schon das Gebiet nördlich des Amur erhalten. Frankreich eroberte Tongking (Nordvietnam) und bekam auch Annam. Japan bekam 1894 endgültig Korea und Formosa und England Birma. Die Rechte der Handelsstützpunkte wurden immer mehr ausgeweitet und schliesslich teilten Russland, England, Frankreich und Deutschland China in Interessensphären auf und nur die USA verhinderten, dass diese Teilung auch zur Aufteilung des Landes führte.

1889 n.Chr. wurde Kuang Xu volljährig und übernahm die Geschäfte des Landes, aber wo immer sie es für nötig hielt, machte ihm Cu Xi Vorschriften. Ansonsten widmete sich die resolute Dame ihren Hobbies: Malen, Architekur, Theater und Essen. Besonders in ihren Sommerpalast steckte sie jede Menge Mühe und, wie man munkelt, auch die Gelder für den Ausbau der chinesischen Flotte. Kuang Xu erkannte, dass das Land fast hoffnungslos rückständig war und wollte deshalb Anschluss finden an den Wissensstand Europas und er leitete sehr weitgehende Reformen in die Wege. Cu Xi gefiel das garnicht. Unter dem Vorwand, Kuang Xu habe sie geschlagen, setzte sie ihn 1898 n.Chr. ab, warf ihn ins Gefängnis, übernahm erneut die Regentschaft und machte alle Reformen rückgängig.

Jetzt gab es wieder Revolten im Volk, unter anderem den Aufstand der "Faustkämpfer für Recht und Einigkeit",von den Engländern kurz Boxeraufstand genannt. Cu Xi gelang es, den Aufstand gegen die Ausländer zur richten und erklärte allen Ländern gleichzeitig den Krieg. Diese taten sich zusammen und eroberten 1900 n.Chr. Peking, die Kaiserin floh mit ihrem gefangenen Neffen im Schlepptau. 1901 musste Sie einem sehr ungünstigen Vertrag zustimmen, führte danach einige dringende Reformen ein und starb im Jahr 1908. Komisch, aber zufällig starb Kuang Xu ein Tag vorher - war Gift im Spiel? Letzte Amtshandlung von Cu Xi war, den zweijährigen Pu Yi auf den Kaiserthron zu setzen.

Der Bauernsohn Sun Yat Sen setzte sich an die Spitze einer Revolution und wurde 1911 zum Präsidenten der Republik China ausgerufen. Am 12. Februar 1912 dankte Pu Yi ab und beendete damit die Herrschaft der Qing-Dynastie und gleichzeitig auch dieüber 2000 Jahre andauernde Kaiser-Herrschaft in China

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 10. Oktober 2009 um 12:03 Uhr
 
Tabelle: Chinesische Geschichte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Mario Boller-Olfert   
Freitag, den 09. Oktober 2009 um 14:50 Uhr
vonbiswerwowas
-5000 -3000 Yangshao-Kultur Nord-Henan, Süd-Shanxi Rötliche Keramik mit bunter Bemalung. Runenartige Schriftzeichen. Seide.
-5000 -3000 Hemudu-Kultur Yangzi-Delta Hölzerne Pfahlbauten, Anbau von Reis, Lotos und Wasserkastanien. Produktion von Textilien, Korbwaren,Lackwaren und schwarze Keramik.
-4000 -1000 Longshan-Kultur Nordchina Schwarze Keramik, ab -3000 auf der Töpferscheibe gedreht. Verarbeitung von Jade. Verwendung von Knochen für Orakel.
-2205 -1766 Xia-Dynastie Henan Eine noch umstrittene Dynastie.
-1557 -1030 Shang-Zeit Nordchina bis zum Mittellauf des Yangzi. Priester-König, Schrift, Bronze, Pferd und Wagen. 6 Hauptstädte, u.a. Ao bei Zhenzhou und Yin bei Anyang. Ahnenkult mit festen Riten unter Aufsicht von Priesterschreibern und Orakel mit Knochen.
-1500 -1000 Shu-Kultur Chengdu Monumentale Bronzefiguren und Bronzemasken, Schrift
-1122 -771 Westliche Zhou-Zeit Hauptstadt Hao im Wei-Tal bei Xi'an Priester-König
-771 -221 Östliche Zhou-Dynastie Hauptstadt Luoyang Verlegung der Hauptstadt nach Barbareneinfällen in Shenxi
-771 -771 König Ping von Zhou
-722 Chunqiu-Periode Frühlings- und Herbstzeit
-551 -479 Kong-Fu-Tse Morallehre, Hierarchische Ordnung, durch Riten geprägte Ahnenverehrung
-500 Laozi Daoistische Lehre vom Yin und Yang, einfaches Leben
-475 -221 Zeit der streitenden Reiche Verwendung von Eisen im Alltag, Landbewässerung
-221 -202 Qin-Dynastie
-221 -210 Qin Shihuangdi Erster Gott-Kaiser von Qin, Hauptstadt Xianyang bei Xian, Srtenges Strafrecht, hohe Steuern, Konstruktion der langen Mauer, gewaltige Grabanlage mit Terrakotta-Armee
-210 Ershi Huangdi Sohn von Qin Shihuangdi
-202 -195 Liu Bang, Kaiser Gaozu
-202 Han-Zeit Entwicklung einer Feudalgesellschaft (Land in den Händen weniger Familien)
-200 Xiongnu-Horden Nordgrenze Mehrmals Angriffe auf China, Tributzahlung von Seide und Getreide
-141 -87 Kaiser Liu Che Abwehr der Xiognu, Ausdehnung des Reiches bis nach Korea und Vietnam
-104 Einrichtung des chinesischen Mondkalenders
9 23 Mang-Wang-Interregnum Bürgerkrieg wegen Begünstigung der reichen Familien
25 220 Östliche Han-Dynastie Hauptstadt Luoyang
100 Einführung des Buddhismus
105 Erfindung des Papiers
187 226 Kaiser Cao Pei Hauptstadt Luoyang Reich in Nordchina untedr der Wei-Dynastie
187 263 Wei-Dynastie
220 Kaiser Liu Bei Staat Shu, Hauptstadt Chengdu Reich im Südwesten
220 280 Zeit der drei Reiche
222 Sun Quan Reich Wu, Hauptstadt Reich im Südosten
263 Wei annektiert den Staat Shu
265 317 Jin-Dynastie Übernahme von Wei
280 Die Jin erobern Wu und vereinigen damit China
317 589 Zeit der nördlichen und südlichen Dynastien
317 Östliche Jin-Dynastie Hauptstadt Nanjing
439 Toba Dao, Dynastie Wei Hauptstadt Luoyang Mongolische/Turk-Nomaden, Buddhismus als Staatsreligion
589 604 General Yang-Jian Wiedervereinigung Chinas
589 618 Sui-Dynastie
604 617 Kaiser Yangdi Reparatur der großen Mauer, Straßensystem, Bau des Kaiserkanals
618 626 General Li Yuan, Kaiser Gaozu Übernahme der Regierung nach einem Aufstand
618 Tang-Zeit
626 649 Li Shimin, Kaiser Taizong Hauptstadt Chang'an Stürzt seinen Vater, Verwaltungsreform, Universitäten
649 683 Kaiser Gaozong
690 705 Kaiserin Wu Zetian Einzige Frau auf dem chinesischen Kaiserthron
712 756 Li Longjis, Kaiser Xuanzong Höhepunkt der Kunst, dankt nach Eroberung von General An Lushan ab
756 762 Kaiser Suzong
842 845 Kaiserlicher Erlass zum Verbot aller ausländischen Religionen einschließlich des Buddhismus
960 1279 Song-Dynastie Technisiserung der Landwirtschaft, Buchdruck, Volksbildung
960 976 General Zhao Kuangyin, Kaiser Taizu Hauptstadt Kaifeng Gründung der Song-Dynastie
1215 Dschinghis Khan Beijing Eroberung von Beijing durch die Mongolen
1271 1368 Yuan-Dynastie Hauptstadt Beijing Gegründet von Kubilai Khan
1279 Kubilai Khan Eroberung des Song-Reiches
1368 1644 Ming-Zeit
1368 1398 Zhu Yuanzhang, Kaiser Hongwu Hauptstadt Nanjing
1402 Yongle-Kaiser Hauptstadt Beijing
1517 Portugiesen Kanton Erstes europäisches Schiff in China
1600 Qing-Dynastie Mandschuren, Benachteiligung der Han-Chinesen, Einführung des Mandschuren-Zopfes
1839 1842 Engländer Nanjing Die chinesische Regierung versuchte den Opium-Import der Engländer zu unterbinden. Die Engländer bedrohten Nanjing und China musste grosse Zugeständnisse machen.
1850 1864 Taiping-Aufstand
1856 1860 Europäische Mächte China wird gezwungen den Opium-Handel zu legalisieren
1900 Boxer-Aufstand
1911 Dr. Sun Yat-Sen Präsident der provisorischen Regierung in Nanjing
1912 PuYi Abdankung des letzten Kaisers
1916 1925 Dr. Sun Yat-Sen Zentralistische Regierung Chinas (Guomindang)
1921 Gründung der Kommunistischen Partei Chinas
1925 Chiang Kai-shek Übernahme der Regierung
1931 Japaner Die Japaner errichten den Marionettenstaat Manzhuguo in der Mandschurei mit Puyi als Herrscher
1933 Mao Zedong Langer Marsch der Roten Armee nach Yan'an
1948 Chiang Kai-shek Flucht nach Taiwan
1949 Mao Zedong Ausrufung der Volksrepublik China
1950 Tibet China annektiert Tibet
1977 Deng Xiaoping Beijing Übernahme der Regierung
1979 Einrichtung von Sonderwirtschaftszonen
1980 Prozeß gegen die Viererbande
1989 Beijing Die Studentendemonstration auf Platz des Himmlischen Friedens wird blutig vom Militär niedergeschlagen.
1993 Jiang Zemin Beijing Staatspräsident
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 10. Oktober 2009 um 12:04 Uhr
 
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