| Kong Fu / Kung Fu |
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| Geschrieben von: Mario Boller-Olfert |
| Samstag, den 10. Oktober 2009 um 10:57 Uhr |
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Besondere Kampftechniken sind in China seit Jahrtausenden bekannt. In verschiedensten Schulen wurden Sie gelehrt und in Kriegen praktiziert. Das Kloster der Shaolin führte im 6. Jahrhundert n.Chr. den Chan-Buddhismus in China ein und machte ihn populär, bis er schließlich im 12. Jahrhundert n.Chr, in Japan unter dem Namen Zen übernommen wurde. Der Chan-Buddhismus legt besonderen Wert auf Meditation, die im Lotus-Sitz ausgeübt wird. Mit der Zeit stellte man im Kloster der Shaolin fest, dass die lange, bewegungslose Sitzmeditation auf Dauer den Körper schwächte und so die Meditation negativ beeinflusste. Daher führte man körperliche Übungen ein, die die Bewegungen von Tieren imitierten, um Körper und Geist in Einklang zu bringen. In unruhigen Zeiten verübten immer wieder Räuber und die Truppen lokaler Herrscher Angriffe auf das Kloster, darum verband man die Übungen bald mit dem Erlernen von Kampftechniken, um das Kloster verteidigen zu können. Diese Kampftechnik nannte man Kong Fu (nach alter Schreibweise Kung Fu) Die Shaolin wurden so berühmt für ihre überlegene Kampftechnik, dass Sie später auch von Herrschern einerseits für die Unterrichtung ihrer Kampftechniken angeworben wurden, als auch als Kampftruppe für Herrscher dienten. Dies brachte dem Kloster viele Vorteile, da sie die Gunst der Herrscher erlangen konnten. Heute gibt es viele private Schulen um das Kloster herum. Der heutige Abt versucht jedoch das Monopol im Unterricht des Kong Fu zu erhalten und die privaten Schulen aus der Stadt zu werfen. Die Nutzung der ursprünglich tief religiösen Gemeinschaft als gut bezahlten Zirkus für Touristen ließen schon viele Mönche dem Kloster den Rücken kehren, aber der große Ruhm des Klosters beschert ihm noch immer starken Zulauf. |



