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Geschrieben von: Mario Boller-Olfert
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Samstag, den 10. Oktober 2009 um 15:22 Uhr |
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Einst war die Sahara eine Steppe nicht unähnlich der kenianischen Steppe heute. Es lebten viele große Steppentiere wie Elefanten, Giraffen und Gazellen dort und Menschen zogen umher und machten Jagd auf die Tiere. Die Bilder Ihrer Jagdtiere sind noch hete in den Bergen inmitten der Wüste zu finden.
Als das Klima trockener wurde vor zehntausend Jahren trocknete Nordafrika langsam aus. Die Wüste Sahara entstand und die in dieser ehemaligen Steppe lebenden Tiere starben aus. Mit dem Austrocknen der unwegsamen Sümpfe im Niltal zogen Menschen nun in diese wildreiche und fruchtbare Oase. |
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 10. Oktober 2009 um 15:28 Uhr |
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Geschrieben von: Mario Boller-Olfert
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Samstag, den 10. Oktober 2009 um 15:28 Uhr |
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Im Altertum haben die Ägypter immer von den zwei Ländern gesprochen: Oberägypten und Unterägypten. Unterägypten ist das fruchtbare Delta des Nils. Oberägypten ist ein langer schmaler Streifen entlang des Nillaufes.
Der Nil machte die Felder fruchtbar durch die jährlichen Überschwemmungen. Der Nilschlamm diente zu Ziegeln gerocknet zum Bau der Häuser und Paläste. Das an den Ufern des Nils wachsende Papyros diente zum Bau von Schiffen und zur Herstellung von Papier. Der Nil war die Autobahn Ägyptens. Es gab Ägypten eigentlich nur deshalb in seinen riesigen Ausmaßen, weil nilabwärts die Strömung genutzt werden konnte und nilaufwärts zuverlässige Winde wehten.
Die Höhe der nächsten Nilflut war sehr wichtig um den Umfang der nächsten Ernte vorhersagen zu können. Die Ernte hing von der Höhe der nächsten Nilüberschwemmung ab. Deshalb wurden entlang des Flusses Nilometer gebaut, die den Stand des Nils gemessen haben.
Die Grenzen im Süden des Landes wurden immer an den Katarakten gemessen. Die Katarakte sind Stromschnellen, die mit Schiffen nicht befahrbar sind. |
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. Oktober 2009 um 20:52 Uhr |
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Geschrieben von: Mario Boller-Olfert
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Samstag, den 10. Oktober 2009 um 15:32 Uhr |
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Geschrieben von: Mario Boller-Olfert
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Samstag, den 10. Oktober 2009 um 15:31 Uhr |
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Die Ägypter bauten unterstützt von der Sowjet-Union den Nasser-Staudamm bei Assuan. Es gibt viele ökologische Probleme durch den Staudamm. Doch ohne die durch ihn möglichen drei Ernten im Jahr könnte die wachsende Bevölkerung Ägyptens nicht ernährt werden. Auch 30% des Strombedarfs von Ägypten liefert das Kraftwerk des Stausees.
Die Technisierung der Ägyptischen Landwirtschaft ist noch nicht weit fortgeschritten, was auf Grund des hohen Arbeitskräfteangebots auch nicht notwendig ist. Auch das Maultier und das Kamel sind noch wichtige Transportmittel.
Wichtiges Exportgut ist neben Zuckerrohr auch Baumwolle. Der wichtigste Wirtschaftsfaktor ist aber der Tourismus. Er beschäftigt viele Menschen und bringt wichtige Devisen ins Land. Islamische Fundamentalisten versuchen den Tourismus zu treffen, um das Land in einen islamischen Staat des Mittelalters zurückzuversetzen. Die Mehrheit der Bevölkerung ist den Touristen gegenüber jedoch uneingeschränkt positiv eingestellt. Wer etwas gegen den Fundamentalismus tun will, bereise dieses herliche Land. |
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