| Ramses der Große (1224 v.Chr.) |
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| Geschrieben von: Mario Boller-Olfert |
| Samstag, den 10. Oktober 2009 um 15:39 Uhr |
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Ramses II., genannt der Große, regierte 66 Jahre lang von 1290 v.Chr. bis 1224 v.CHr. und damit fast so lange wie Phiops II. Er wurde 1334 als Sohn von Sethos I. geboren. Er ist bekannt als großer Bewahrer und Vollender. Sein Ruhm wird ewig glänzen in den Bauten, die er errichtete und vollendete und in den Statuen, die er schaffen lies und die er annektierte. In Memphis läßt Ramses II. zwei gewaltige Statuen von sich errichten. Die Hauptstadt zieht aber dann in das Nildelta um, wo Ramses die Stadt Pi-Ramesse unter Verwendung von Kunstwerken seiner Vorgänger aus ganz Ägypten ausbauen läßt. In Karnak vollendet Ramses II die Verzierung der Säulen. In Luxor baut er einen neuen Hof mit einem neuen Pylon. Am Westufer von Theben wird sein Totenpalast, das Ramesseum erbaut. Ramses II. versucht Syrien gegen den König der Hethiter, Muwatalli, wieder für Ägypten zu gewinnen. Ramses II. wird gefeiert für den Sieg n der Schlacht um Kadesch vom Mai 1285 v. Chr.. In den Annalen der Hethiter ist die Schlacht aber als Sieg der Hethiter dargestellt. Unter assyrischem Druck schließt der neue Hethiterkönig Hattusilis um 1270 einen Friedensvertrag mit Ramses II. und es entsteht eine freundschaftliche Beziehung zwischen dem Hethiterreich und Ägypten. In Abu Simbel werden zwei Tempel erbaut. Der eine ist Amun geweiht. Der zweite Tempel gehört seiner Frau Nefertiri. Die Front seines Tempels bilden vier Statuen, die Ramses den II. als Amun darstellen. Der Eingang führt in eine Halle mit Osiris-Statuen. Die Wände sind geschmückt mit Szenen aus dem Sieg Ramses II. in Kadesch. Eines der Bilder zeigt die traditionelle Darstellung, in der der Pharaoh seine Feinde, hier Hethiter, mit einer Keule erschlägt. Der Weg führt in eine weitere Halle mit prächtigen Säulen. Darauf folgt das Allerheiligste, in dem vier Statuen stehen, die Osiris, Amun, Ramses II. und Horus darstellen. Hier wird der König also nicht als der den Göttern dienende, sonder als den Göttern Gleichgestellter gezeigt. Das Allerheilgste wird nur zweimal im Jahr zu den Tag-und-Nacht-Gleiche von der aufgehenden Sonne beleutet. |



