Sokrates (470-399 v.u.Z.) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Mario Boller-Olfert   
Samstag, den 10. Oktober 2009 um 18:03 Uhr

Sokrates

Die Lehren des Sokrates sind uns nicht direkt schriftlich überliefert, sondern nur durch die Schriften von Platon und Xenophon.

Seiner Meinung nach ist Wissen die Voraussetzung für richtiges Handeln. Sokrates sagte, die Grundlage alles Wissens sei, sich selbst zu erkennen. Nach seine Ansicht gibt es auch Grenzen der Erkenntnis, was er mit dem berühmten Ausspruch ausdrückte: "Ich weiß, dass ich nichts weiß".

Tugend ist nicht gottgegeben, sondern lehrbar. Glücklichsein entspringt aus der intensiven Beschäftigung mit einer Aufgabe.

Im Alter von 50 Jahren heiratet Sokrates die wesentlich jüngere Xanthippe und beschwerte sich, sie sei ein zänkisches Weib, wofür er ihr aber wohl auch in seiner Nichtsnutzigkeit genügend Gelegenheit gab. Er hatte drei Kinder mit ihr.

Man wirft Sokrates vor, die Götter zu lästern und die Jugend zu verführen und verurteilt ihn deshalb zum Tode. Als besonderes Privileg darf er die Hinrichtung selbst durchführen durch Trinken eines Bechers mit Saft des Gefleckten Schierlings.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 10. Oktober 2009 um 18:10 Uhr