Geschichte
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Geschrieben von: Mario Boller-Olfert   
Samstag, den 10. Oktober 2009 um 16:43 Uhr
6000-5000 v.Chr. Lerna liegt nahe Nafplio im Osten des Peloponnes. In Lerna 1 lebten Menschen in Lehmhütten mit Steinfundamenten. Sie stellten Töpfe aus Ton und Geräte aus Holz und Knochen her. Sie hielten sich Haustiere wie Schafe, Ziegen, Schweine und Rinder.
3000-2200 v.Chr. Die Kultur der Kykladen bringt überragende Kunstgegenstände hervor, darunter die berühmten stilisierten Menschenskulpturen.
2700-2000 v.Chr. Erste Kulturblüte auf Kreta.
2500 v.Chr. In Lerna III wird ein großes Handelshaus gebaut mit vielen Speicherräumen, einem zweiten Stockwerk und einem Ziegeldach. Es brennt ab, bevor es vollständig fertiggestellt ist. Um diese Zeit wird auch eine beeindruckende Befestigung um Lerna gebaut.
2000 v.Chr. In Lerna und Olympia werden Häuser mit halbrunden Vorratskammern (Apsiden) gebaut. Der älteste Teil Tiryns wird erbaut.
2000-1570 v.Chr.v.Chr. Auf Kreta werden die alten Städte und Paläste der minoischen Kultur erbaut. Die erste Hieroglyphenschrift wird auf Kreta unter Einfluß der Ägypter entwickelt (Diskus von Phestos).
1700 v.Chr. Erdbeben zerstören die Paläste Kretas. Sie werden noch prächtiger neu aufgebaut. Kreta treibt Handel mit Griechenland, der Ägäis, dem Nahen Osten und den Hyksos-Herrschern in Ägypten.
1600 v.Chr. Der Vulkan auf Thera (Santorini) bricht aus und zerstört die dortige minoische Kultur.
1600 v.Chr. Die ersten Herscher von Mykene lassen sich in Schachtgräbern mit reichen Beigaben beisetzen.
1570-1425 v.Chr. Die jüngeren Paläste Kretas werden erbaut. Die Schrift Linear A wird entwickelt.
1425 v.Chr. Mykenische Herscher erobern Kreta. Die Paläste werden zerstört.
1250 v.Chr. Die Dorer wandern aus dem Balkan in die Ägäis und bedrohen die in Griechenland herschenden.
1250 v.Chr. Atreus regiert in Mykene und verhilft der Stadt zu seiner größten Blüte. Er baut mächtige Mauern gegen die im Land umherziehenden Dorer und einem herlichen Palast. Ihm folgt von 1220-1190 v.Chr. Agamemnon. 1120 v.Chr. wird Mykene zerstört. Kretrische Künstler brachten ihnen die Künste der Malerei und der Kleinskulptur. Auch an Tiryns wird um diese Zeit gebaut.
1200-1000 v.Chr. In der griechischen dorischen Völkerwanderungszeit besiedeln die Dorer mit Hilfe ihrer eisernen Waffen und Streitwagen den Peloponnes, Kreta und Kleinasien.
 
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Geschrieben von: Mario Boller-Olfert   
Samstag, den 10. Oktober 2009 um 16:44 Uhr

 

1000 v.Chr. Ausgehend von Tyros im heutigen Libanon aus breiten sich die Phönizier im Mittelmeer aus. Sie verbreiten durch ihren Handel Güter und Kunst. Die Griechen übernehmen das Alphabet der Phönizier und wandeln es ab.
814 v.Chr. Die Phönizier gründen Karthago
800 v.Chr. Im Reich von Phrygien regiert der legendäre Goldkönig Midas.
800 v.Chr. Die Phönizier errichten Handelsstützpunkte im ganzen Mittelmeer und treiben Handel bis nach Britannien. Sie bringen auch den ägyptischen Papyros nach Griechenland. Hier kann sich die Literatur entwickeln.
800 v.Chr. Das Königreich von Sparta wird gegründet.
776 v.Chr. Die Sieger der Spiele in Olympia werden aufgezeichnet.
753 v.Chr. Die Stadt Rom wird durch Zusammenschluß der Orte auf den sieben Hügeln durch die Etrusker gegründet.
750-550 v.Chr. Die Griechen gründen Kolonien auf Sizilien und in Unteritalien. 735 übernehmen die Korinther die Stadt Syrakus auf Sizilien von den Karthagern. Die benachten Etrusker (auch Tyrrhener genannt) übernehmen vieles aus der griechischen Kultur.
750 v.Chr. In Korinth werden durch Vermittlung der Phönizier Vasen mit orientalischen Fabelwesen bemalt.
750 v.Chr. Homer schreibt die Ilias und die Odyssee.
740-720 v.Chr. Sparta erobert im ersten Messenischen Krieg Messenien und gewinnt dadurch die Vorherschaft auf dem Peloponnes.
700 v,Chr. Auf den ionischen Inseln und in Korinth wird der orientlisierende Stil durch Einflüsse aus dem Orient entwickelt mit Fabelwesen, Pflanzen und Tieren.
660-640 v.Chr. Im 2. Messenischen Krieg erringt eine Allianz von Messenien, Achaia, Argos und Elis mehrere Siege gegen die Spartaner. Doch am Ende siegt Sparta durch die neue Taktik det Phalanx.
624 v.Chr. Drakon erläßt in Athen einheitlich Gesetze mit "drakonischen" Strafen.
624-546 v.Chr. Thales von Milet begründet die griechische Philosophie.
600-500 v.Chr. In den Tempeln werden männliche (Kuros) und weiblichen Statuen (Kure) mit dem archaischen Lächeln aufgestellt.
595 v.Chr. Solon reformiert in Athen das Recht.
561-527 v.Chr. Peisistratos regiert mit Unterbrechungen in Athen.
546. v.Chr. König Kroisos (Krösus) von Lydien greift in einem Bündnis mit anderen Reichen die Perser von König Kyros II. an, um deren Ausbreitung zu verhindern. Er wird besiegt und sein Reich wird zerstört. Kleinasien wird von den Persern erobert.
540 v.Chr. Die Etrusker besiegen im Bündnis mit den Karthagern die griechische Flotte.
509-507 v.Chr. Kleisthenes reformiert das politische System. Er führt die Demokratie ein.
500-479 v.Chr. Zwei Jahrzehnte lang kämpfen die Griechen gemeinsam mit wechselndem Erfolg gegen die Perser, erst gegen Dareios I. (521-486 v.Chr.) und danach gegen Xerxes I. (486-465 v.Chr.).
494 v.Chr. Griechische Städte in Kleinasien versuchen einen Aufstand gegen die Perser. Milet wird von den Persern zerstört.
490 v.Chr. Die Griechen siegen in der Schlacht von Marathon bei Athen.
480 v.Chr. Die Perser erobern Athen, plündern die Stadt und zerstören die Akropolis.
480 v.Chr. Die Griechen besiegen die persische Flotte bei Salamis.
480 v.Chr. Der Tyrann Gelon von Syrakus schlägt die Karthager
479 v.Chr. Eine griechische Allianz unter Führung der Spartaner schlägt das persische Heer zu Land.
476 v.Chr. Gelon schlägt die etruskische Flotte bei Kyme
477 v.Chr. Gegen die Perser wird der 1. Attische Seebund gegründet. Zentrum ist die Insel Delos. Athen gelingt es den Bund zu seinen Zwecken zu mißbrauchen. Unter Perikles verwenden sie einen großen Teil der Beiträge zum Bau der Akropolis.
479-448 v.Chr. Nachdem die Reste der Perserherschaft gemeinsam beseitigt sind, zerstreiten sich die Völker Griechenlands. Athen versucht vergeblich die Oberherschaft in ganz Griechenland zu übernehmen. Ihr Hauptgegner ist Sparta, dass die Herschaft über den Peloponnes anstrebt und schließlich auch erreicht.
443- 429 v.Chr. Perikles regiert in Athen. Er bringt viele bedeutende Gesetze ein, baut die Akropolis wieder auf und schließt Frieden mit Sparta. In dieser Zeit erreichen Bildhauerei, Theater und Philosophie vorher nie gekannte Höhen.
431-387 v.Chr. Wieder führen Athen und Sparta Krieg. Es ist eigentlich eine Serie von mehreren Kriegen, die als der Peloponnesische Krieg zusammengefasst wird. Die Athener werden dabei zeitweise von den Persern unterstützt. Am Ende verliert Athen seine Flotte und diesen Krieg.
371 v.Chr. Die Spartaner verlieren die Schlacht bei Leukra gegen Epaminondas.
 
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Geschrieben von: Mario Boller-Olfert   
Samstag, den 10. Oktober 2009 um 16:47 Uhr

 

359-336 v. Chr. Phillip II. von Makedonien bereitet den Boden für seinen Sohn Alexander durch Eroberung von Thessalien und Thrakien.
323-280 v.Chr. Alexander der Große erobert ganz Griechenland und Persien (Sieg 333 gegen Dareios III: bei Isssos). Er zieht mit seinem Heer bis nach Ägypten und Indien. Die Familien seiner Nachfolger, die Diadochen, regieren häufig noch für Jahrhunderte die Gebiete, in denen Alexander sie einsetzt.
304-30 v.Chr. Die Ptolemaier regieren in Ägypten bis zur Eroberung durch die Römer.
304-64 v.Chr. Die Seleukiden regieren in Persien bis zur Eroberung durch die Römer.
200-168 v.Chr. Phillip V. von Makedonien und sein Sohn Perseus versuchen die Herschaft über Griechenland zu übernehmen. Die Griechen rufen die Römer zu Hilfe. Diese besiegen die Makedoner mehrfach. Als Folge übernehmen die Römer 145 v.Chr. die Herschaft über Makedonien und Griechenland.
49-61 n.Chr. Apostel Paulus macht mehrere Missionseisen, auf denen er sich längere Zeit in Korinth, aber auch in Ephesus und Athen aufhält. Auf seiner Reise nach Rom macht er auf Kreta Station.
284-305 n.Chr. Diocletian verordnet eine Regierungsreform und führt die Tetrarchie (Herschaft der vier) ein. Galerius herscht dabei über Illyrien, Makedonien und Griechenland.
324-337 n.Chr. Konstantin der Große regiert in Byzanz, das nach ihm Konstantinopel genannt wird, die christliche Hauptstadt der Welt..
376 n.Chr. Durch Theodosius I. werden die Westgoten in Makedonien angesiedelt.
378 n.Chr. In der Schlacht bei Adrianopel besiegen die Westgoten die Römer und ziehen plündernd durch den Peloponnes.
379 n.Chr. Theodosius I. siedelt die Ostgoten in Makedonien an.
381 n.Chr. Auf dem 2. Ökumenischen Konzil von Konstantinopel und legt einige Glaubensgrundsätze der christlichen Kirche fest.
395 n.Chr. Nach dem Tod von Theodosius dem Großen wird das römische Reich endgültig geteilt und sein Sohn Arcadius erhält das Oströmische Reich. Das Weströmische Reich zerfällt.
610-641 n.Chr. Unter Herakleios wird griechisch die Amtssprache im Oströmischen Reich. 628 besiegt er die Perser (Sassaniden).
674-678, 717-718 n.Chr. Byzanz wehrt die Angriffe der arabisch-islamischen Armeen ab.
820-867 n.Chr. Die phrygische Dynastie herscht in Konstantinopel. Die Araber können Kreta besetzen.
842-867 n.Chr. Unter Michael III. werden die Slawen endgültig zum Christentum bekehrt.
920-944 n.Chr. Romanos I. wehrt dir Angriffe der Bulgaren, Russen und Araber ab.
976-1024 n.Chr. Basileios II. verheiratet seine Schwester mit dem russischen Großfürsten Wladimir. Unter ihm verbreitet sich das Orthodoxe Christentum in Russland.
1081-1118 n.Chr. Alexios I. wehrt die Normannen, Petschenegen und Seldschuken ab.
um 1200 n.Chr. Die Venezianer kontrollieren viele Inseln und Küstenstädte.
1203 n.Chr. Makedonien gehört zum bulgarischen Königreich.
1203-1204 n.Chr. Die Kreuzfahrer erobern Konstantinopel und gründen dort das lateinische Kaiserreich. Konstantinopel wird geplündert und das Gebiet unter den Kreuzfahrern aufgeteilt.
1245-1278 n.Chr. Guilleaume II. de Villehardouin regiert als Fürst von Achaia. Er erbaut die Festung Chlemoutsi und gründet die Stadt Mistrà nahe Sparta.
1301 n.Chr. Sultan Osman I. gründet das Osmanische Reich.
1309 n.Chr. Die Bruderschaft der Johanniter herrscht auf Rhodos. 1530 n.Chr. werden sie nach Eroberung von Rhodos durch die Türken als Malteser in Malta angesiedelt.
1311-1388 n.Chr. Die katalanischen Almogaver erobern Athen und Griechenland. Sie beherrschen Griechenland unter dem Namen Neopatria.
1346 n.Chr. Der Serbe Stefan Duschan läßt sich zum Kaiser der Serben und Griechen krönen.
1389 n.Chr. In der Schlacht auf dem Amselfeld töten die Türken den serbischen Adel.
1453 n.Chr. Konstantinopel fällt nach langem Kampf an die Türken und ganz Griechenland wird Teil des Osmanischen Reiches.
 
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Geschrieben von: Mario Boller-Olfert   
Samstag, den 10. Oktober 2009 um 16:45 Uhr

 

1812 Die Türkei erleidet schwere Verluste im Krieg gegen Russland
1814 In Athen und Odessa werden Geheimbünde gegründet. Unterstützt von griechischen Kaufleuten in Istanbul und von der Orthodoxen Kirche organisieren sie Aufstände.
1822 Der Nationalkongress in Epidauros proklamiert die griechische Unabhängigkeit. Begeistert feiern die Philhellenen im Ausland diese Proklamation.
1824 Die ägyptische Flotte unter Mohammed Ali schlägt die Aufstände nieder
1827 Für die griechische Autonomie sprechen sich England, Frankreich und Russland im Londoner Vertrag aus. Sie schlagen die türkische Flotte bei Navarino vernichtend.
1828-1829 Russland gewinnt einen Krieg gegen die Türkei und bekommt die Treuhandschaft über Süd-Griechenland.
1830 Der griechische Staat wird auf der Londoner Konferenz anerkannt.
1832 Otto I., Sohn König Ludwig I. von Bayern wird zum König von Griechenland gewählt.
1844 Die griechische Verfassung wird verabschiedet.
1862 Otto I. wird abgesetzt.
1863 Georg I. von Glücksburg wird zum griechischen König gewählt. Die Briten übergeben die ionischen Inseln an Griechenland.
1866 Ein Aufstand auf Kreta wird von den Türken niedergeschlagen.
1881 Thessalien wird an Griechenland angeschlossen.
1897 In Kreta gibt es einen weiteren Aufstand. Zur Unterstützung erklärt Griechenland dem Osmanischen Reich den Krieg. Griechenland verliert den Krieg in einer Schlacht in Thessalien.
1905 Der Führer der Elosis-Bewegung Venezelos proklamiert den Anschluss Kretas an Griechenland.
1908 Mustafa Kemal, genannt Atatürk, gründet die Jungtürkische Partei und die Jungtürkische Revolution verwandelt das Osmanische Reich in einen modernen demokratischen Staat. Kreta wird offiziell an Griechenland angeschlossen.
1912 Im 1. Balkankrieg gewinnt das Bündnis (Serbien, Bulgarien, Griechenland, Montenegro) gegen die Türkei. Die Türkei soll im Londoner Frieden 1913 alle ägäischen Inseln abgeben.
1914 Die Engländer annektieren das türkische Zypern. Die Türken schließen ein Bündnis mit Deutschland.
1920 Im Friedensvertrag von Sévres muss die Türkei die ägäischen Inseln, Smyrna und Ostthrazien an Griechenland übergeben.
1920-1922 Im griechisch-türkischen Krieg verliert Griechenland und muss Smyrna wieder zurückgeben.
1923-1938 Mustafa Kemal (genannt Atatürk) wird Präsident der Türkei.
1935 König Georg II wird wieder König von Griechenland.
1936 General Metaxas übernimmt mit einem Staatsstreich die Regierung.
1940 Erfolgloser Feldzug der Italiener gegen Griechenland.
1941 Das Deutsche Reich erobert Griechenland. Georg II. flieht nach London und gründet eine Exilregierung.
1944 Nach Abzug der Deutschen kehrt die Exilregierung nach Griechenland zurück.
1967 Die griechische Armee übernimmt in einem Staatsstreich die Regierung. General Papadopoulos wird Ministerpräsident. Viele Exilgriechen werben für die Redemokratisierung.
1974 Präsident Karamanlis wird neuer demokratischer Präsident von Griechenland. Auf Zypern wird Präsident Makarios vom Militär gestürzt. Daraufhin besetzen die Türken einen Teil der Insel.
1981 Griechenland wird Mitglied der Europäischen Gemeinschaft