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Religion
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Geschrieben von: Mario Boller-Olfert
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Samstag, den 10. Oktober 2009 um 16:33 Uhr |
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Nyx, die Nacht wurde vom Wind befruchtet und legte ein silbernes Ei in die Dunkelheit. Unten im Ei herschte das Chaos und aus dem Chaos entstanden Gaia, das ist die Erde und Eros, der den Geist der Götter und Menschen beherscht. Gaia aber gebar Uranus, den Gott des Sternenhimmels.
Jede Nacht kam Uranus zu Gaia und er zeugte die einäugigen Kyklopen, die hundertarmigen Riesen und die zwölf Titanen, unter ihnen Rhea, Kronos und Iapetos. Alle Kinder aber schloß er in der inneren dunklen Höhlung der Erde ein. Gaia konnte es nicht länger ertragen und erzeugte eine Sichel aus Stahl. Dann forderte sie ihre Kinder auf, ihr zu helfen. Kronos erklärte sich bereit, verbarg sich und als Uranus kam, schnitt er ihm den Penis ab. Da zog sich Uranus zurück und kam nie wieder zur Begattung. Durch die Bluttropfen wurden die Giganten gezeugt.
Nun wurde Kronos der König der Götter. Die Titanen zeugten nun untereinander Helios (die Sonne), Selene (den Mond), Artemis, Hekate, Apollon und weitere. Gaia und Uranus sagten dem Kronos voraus, dass er durch eines seiner Kinder gestürzt werden würde. Als Rhea von Kronos die Töchter Hestia, Demeter und Hera und die Söhne Hades und Poseidon gebar, verschlang Kronos diese sofort. Dann aber half Gaia der Rhea den Sohn Zeus in einer Höhle auf Kreta zu verbergen und dem Kronos stattdessen einen in Windeln verpackten Stein unterzujubeln.
Zeus wurde von der Ziege Almeithea aufgezogen und wuchs schnell heran. Als Kronos von Honigwein berauscht war, fesselte Zeus ihn und verbannte ihn in einen Turm am Ende der Welt. Zeus befreite seine Geschwister. Dann befreite er auch die Kyklopen und bekam von ihnen aus Dankbarkeit Donner und Blitz mit denen er seine Herschaft über die Götter durchsetzen konnte.
Doch nun wurden Zeus und seine Geschwister von den Titanen angegriffen. Der Kampf dauerte zehn Jahre, ohne das sich eine Entscheidung abzeichnete. Auf Rheas Rat holte Zeus die drei Riesen und gab ihnen Nektar und Ambrosia zu speisen. Als Gegenleistung bewarfen die Riesen die Titanen mit Steinen, fesselten sie und sperrten sie in die tiefsten Tiefen der Welt ein. Nun war Zeus der Herr der Welt.
Dies gefiel Hera nicht und sie sandte die Giganten gegen Zeus. Mit Hilfe seiner göttlichen Geschwister und den Sterblichen Herakles und Dionysos gelang es jedoch einen Giganten nach dem Anderen zu besiegen.
Die menschlichen Männer sind gleichen Ursprungs wie die Götter. Sie wurden von Gaia, der Erde geschaffen und wuchsen wie Bäume aus der Erde. Sie waren glücklich, ohne Krankheiten und ohne Tod. Aber Zeus verwehrte Ihnen das Feuer, sodass sie nur rohe Nahrung zu sich nehmen und das Metall nicht zähmen konnten.
Der Titan Iapetos zeugte mit Klymene Atlas und Prometheus. Atlas bekam von Zeus die Arbeit übertragen den Himmel zu stützen, damit er nicht auf die Erde fällt.
Prometheus wollte den Menschen helfen und holte einen Funken aus dem Herd der Götter vom Olymp und brachte so den Menschen das Feuer. Als Zeus dies merkte, trieb er eine Säule wie einen Pfahl durch Prometheus und lies ihn von Hephaistos an den Kaukasus schmieden. Jeden Tag kam ein Adler, der seine Leber fraß, die Nachts wieder nachwuchs - so sollte er für immer hängenbleiben, wurde aber später von Herakles befreit.
Zeus beschloß er den Menschen als Gegengewicht ein Übel zu senden. Aus Lehm erschuf Hephaistos ein Mädchen, Athene bekleidete es und Hermes pflanzte ihm Lügen und Falschheit ein. So entstand Pandora, die Urmutter der Frauen. Zeus gab der Pandora ein Gefäß mit und befahl ihr den Deckel nicht zu öffnen. Pandora war aber Neugierig und öffnete den Deckel. Da entwichen dem Gefäß Mühen, Krankheiten und Tod. |
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Geschrieben von: Mario Boller-Olfert
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Samstag, den 10. Oktober 2009 um 16:34 Uhr |
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Die Moiren sind Kinder der Nyx. Sie spinnen die Schicksalsfäden der Menschen, gegen die auch die Götter machtlos sind.
Die Skylla ist ein Kind der Hekate. Sie hat zwölf Beine und sechs Köpfe mit je drei Reihen Zähnen. Sie bewohnt eine Höhle, aus der heraus sie Delphine und Seehunde fischt. Wenn ein Schiff ihr zu nahe kam, verschmähte sie auch Seeleute nicht.
Die Alten des Meeres sind eine Gruppe von meerbewohnenden Göttern. Einer von ihnen, Nereus, kann sich in einen Löwen, einen Bock und eine Schlange, verwandeln, aber auch in Wasser und Feuer.
Die Graiai sind drei greise Jungfrauen, die zusammen nur einen Zahn und ein Auge haben, dass sie untereinander austauschen müssen. Sie leben in einer Höhle am Rand des Landes der Gorgonen.
Es gibt drei Gorgonen, von denen die sterbliche Meduse die bekannteste ist. Ihre Mutter ist das Seeungeheuer Keto. Sie hatten goldene Flügel, eiserne Hände, mächtige Reißzähne und Schlangen auf dem Kopf. Wer sie direkt ansah, erstarrte sofort zu Stein.
Als dem Flußgott Acheloos von Herakles das Horn abgebrochen wurde, fielen die Bluttropfen in das Wasser und die Sirenen wurden daraus geboren. Ihr Körper ist der eines Vogels mit einem Menschenkopf und eventuell Menschenarme und Frauenbrüsten. Mit ihrem Gesang locken sie die Schiffe auf Felsen.
Ixion begehrte Hera. Hera sagte dies Zeus und dieser formte zur Prüfung eine Wolke, die wie Hera aussah. Aus der Vereinigung des Ixion mit der Wolke wurde Kentauros gezeugt. Ixion jedoch wurde schwer bestraft. Kentauros war ein Mischwesen aus einem Pferdeleib mit einem menschlichen Oberkörper. Dieser begattete die Stuten am Berg Pelion und zeugt so das Geschlecht der Kentauren. Ihr berühmtester Vertreter war der weise Lehrer Chiron. Kentauren konnten viel Unheil anrichten, wenn sie betrunken waren. |
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Geschrieben von: Mario Boller-Olfert
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Samstag, den 10. Oktober 2009 um 16:36 Uhr |
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Als Kronos dem Uranus den Penis abschnitt, fiel das Glied in das Meer und weißer Schaum bildete sich darum. Aus diesem Penis wuchs Aphrodite heran, was wörtlich Schaumgeborene heißt. Sie stieg in Zypern aus dem Meer und wurde in den Olymp aufgenommen. Sie war die Göttin des Flirtens, der Liebe und der Milde.
Noch im Meer verliebte sich Aphrodite in Nerites, den Sohn des Nereus. Als sie in den Olymp gerufen wurde, wollte sie ihm Flügel geben und er sollte sie begleitet. Nerites wollte aber das Meer nicht verlassen, deshalb verwandelte sie ihn in eine Muschel und schenkte die Flügel dem Eros, der sie zukünftig begleitete.
Aphrodite heiratete Hephaistos von Lemnos. Er war ein großer Schmiedemeister, aber auch verkrüppelt. Sie nahm sich den Kriegsgott Ares als Geliebten. Als Hephaistos auf Reise ging, vergnügten sie sich in seinem Ehebett. Hephaistos hatte aber etwas geahnt, spinnwebengleiche Fesseln über das Bett gelegt und war nur zum Schein verreist. Aphrodite und Ares verfingen sich in den Fesseln. Hephaistos rief die Götter als Zeugen und bekam eine Buße bezahlt.
Pygmalion verliebte sich in eine Statue der Ahrodite und betete zur Göttin, das sie die Statue zum Leben erweckt. Sie tat es und er heiratete sie und zeugte mehrere Kinder mit ihr.
Myrrhe war die Tochter König Theias im Libanon. Sie verliebte sich in ihren Vater, machte ihn betrunken und trieb es mit ihm. Als dieser merkte, mit wem er schlief wollte er sie köpfen. Sie floh aber, schon schwanger von ihm und betete zu Aphrodite, diese möge sie retten. Aphrodite verwandelte sie in den Myrrhe-Strauch, der wegen seines aromatischen Harzes bekannt ist. Aus dem Strauch wurde der wunderschöne Adonis geboren. Aphrodite übergab ihn an Persephone in die Unterwelt, damit er dort aufwächst. Beide hatten sich aber in ihn verliebt und Zeus entschied, dass er je zu einem Drittel sich, Aphrodite und Persephone gehören soll. |
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Geschrieben von: Mario Boller-Olfert
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Samstag, den 10. Oktober 2009 um 16:36 Uhr |
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Heras heiliges Tier war die Kuh, sie wurde oft mit Kuhaugen dargestellt und so ähnelte sie der ägyptischen Götin Hathor.
Hera wählte Zeus zu ihrem Mann. Sie lies sich von Aphrodite den Liebeszaubergürtel geben und schenkte ihn dem nichtsahnenden Zeus. Als er nun in Liebe zu ihr entflammte, legten sie sich heimlich ins Bett und vollzogen so die Hochzeit. Mit Zeus zeugte sie Eileithia und Hebe. Hebe war eine Geburtshelferin und heiratete den vergöttlichten Herakles.
Hera gebar aus sich heraus Hephaistos. Doch er wurde zu früh geboren, war zwergenwüchsig und hatte Füße, die nach hinten gerichtet waren, sodass er kaum richtig gehen konnte. Hera wollte ihn töten und warf Hephaistos ins Meer. Doch die Meeresgöttinnen Eurynome und Thetis nahmen ihn neun Jahre lang bei sich auf und er schmiedete Schmuck für sie. Später wurde er für seine Schmiedekunst berühmt und hütete das unterirdische Feuer der Insel Lemnos. Vom Olymp hielt er sich fern.
Hera gebar aus sich heraus auch Ares. Ares war ein Riese und großer Krieger. Doch viel mehr wissen wir nicht von ihm.
Eines Tages erhielt Hera einen Thron von Hephaistos. Doch als sie sich darauf setzte, wurde sie daran automatisch gefesselt. Man schickte Ares los um Hephaistos gewaltsam auf den Olymp zu holen, um Hera zu befreien, doch er wurde durch Hephaistos Feuer vertrieben. Dionysos machte Hephaistos betrunken und brachte ihn auf einem Esel in den Olymp. Hephaistos verlangte für die Befreiung Aphrodite zur Frau und befreite dann Hera.
Aus Wut über die Geburt der Athene hielt sich Hera von Zeus fern. Sie bat die Göttin Geia um einen mächtigen Sohn. Nach einem Jahr gebar sie den schrecklichen Drachen Typhaon. Er wurde aufgezogen von Delphynos, der Drachin von Delphi.
Hera betrog aber nie Zeus mit einem Anderen. Sie wurde deshalb als Schützerin der Ehe verehrt. |
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Geschrieben von: Mario Boller-Olfert
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Samstag, den 10. Oktober 2009 um 16:37 Uhr |
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Zeus ist der Herscher der Götter. Er wird auch der Göttervater genannt und diesen Titel hat er sich redlich verdient, denn seine Nachkommen füllen Legionen. Hera war fast immer nicht grundlos wütend über die vielen Liebschaften von Zeus.
Der schöne Junge Aetos wurde aus der Erde geboren. Hera verdächtigte ihn, dass er der Liebhaber von Zeus war und verwandelte ihn in einen Adler. Als Adler diente er fortan dem Zeus.
Zeus hatte mehr als eine Ehefrau. Erst heiratete er Themis. Und mit seiner dritten Ehefrau Mnemosyne zeugte er die Musen, die Göttinen der schönen Künste. Mit Leto zeugte er Artemis und Apollon.
Nemesis war die Tochter der Nyx. Sie war die Göttin des gerechten Zorns. Zeus wollt sie verführen und verfolgte sie. Sie verwandelte sich in eine Gans, Zeus wandelte sich daraufhin in die Gestalt eines Schwans und nahm Nemesis. Diese legte ein goldenes Ei, aus dem die schöne Helena entschlüpfte, die zur Ursache des trojanischen Kriegs wurde.
Auch der Leda näherte sich Zeus als Schwan und sie gebar ihm die Zwillinge Kastor und Polydeukes (römisch: Pollux).
Europa war die Tochter von Phönix, dem König der Phönizier. Zeus sah sie und verwandelte sich in einen nach Krokus duftenden Stier. Als er sich Europa anbot, sprang sie auf seine Rücken. Er lief ins Meer und schwamm nach Kreta, wo er in Gortys das Meer verliers und sich mit ihr vereinigte. Aus dieser Vereinigung entstanden Sarpedon, späterer König von Lykien, Rhadamanthys, Herscher der Insel der Seligen und Minos, König von Kreta.
Atlas zeugte mit Plaia sieben Töchter, die Pleiaden. Eine davon war Maia und Zeus zeugte mit ihr Hermes. Hermes war schlau und geschickt. An seinem ersten Lebenstag baute er die erste Leier aus dem Panzer einer Schildkröte und dann stahl er fünfzig Rinder aus der Herde des Apollon und briet zwei davon über dem ersten Feuer. Apollon stellte ihn zur Rede, aber Hermes stritt alles ab. Auch vor Zeus log Hermes wieder, doch Zeus zwang ihn die Rinder herauszugeben. Hermes spielte auf der Leier. Das gefiel Apollon so gut, dass er Hermes reich beschenkte mit dem Hermesstab und dem Botenamt. |
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