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Geschichte
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Geschrieben von: Mario Boller-Olfert
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Samstag, den 10. Oktober 2009 um 18:27 Uhr |
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Das archäologische Gebiet wird als Mesoamerika bezeichnet, weil es in vergangener Zeit nicht durch die Staatsgrenzen des heutigen Mexiko begrenzt war. Es reichte vom Gebiet nördlich vom heutigen Mexiko City bis nach Belize, Guatemala und Honduras im Süden. Nach Norden wurde es durch einen breiten Wüstenstreifen vom Nordamerikanischen Kontinent getrennt und nach Süden durch undurchdringlichen Dschungel von Südamerika abgeschottet. Das Gebiet wird in Ost-West-Richtung durch hohe Gebirgsmassen gegliedert. Die Kulturen der Golfküste, der Hochtäler und der Pazifikküste sind dadurch voneinander getrennt, ohne den Kontakt über die relativ kurzen Wege ganz zu unterbinden. Und diese Wege waren sehr bedeutsam, denn durch die sehr unterschiedlichen Lebensbedingungen fand reger Handel mit Gütern statt, die auch für den Kult wichtig waren und nur in den verschiedenen Zonen zu bekommen waren.
Das Geschichtsbild in Mesoamerika entspricht nicht dem Unseren. Die Vorstellung der Mesoamerikaner ist nicht eine lineare Entwicklung mit ständigem Fortschritt, wie es uns seit den Griechen prägt. Das Geschichtsbild in Mesoamerika geht von Zyklen aus, in denen sich die Geschichte immer wiederholt. Dies wird nicht als Problem gesehen, sondern als wünschenswert, denn die Alternative ist die Zerstörung unserer Welt.
Auch wenn wir real die Geschichte Mesoamerikas mit unserern Augen betrachten, so scheint sie von einem Zyklus aufsteigender und wieder verschwindender Kulturen geprägt zu sein, beginnend mit den Olmeken über Teotihuacan, Tolteken und Mixteken sich bis zu den Azteken fortsetzend. |
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Geschrieben von: Mario Boller-Olfert
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Samstag, den 10. Oktober 2009 um 18:28 Uhr |
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Einen durchgehenden Faktor bilden die Maya, die sich schon um 2200 v.u.Z. bildeten, nach einer großartigen Blütezeit um 600 n.u.Z. in einzelne Reiche zerfiel und noch um 1500 n.u.Z. den Spaniern in Yucatan starken Widerstand entgegensetzten.
Der Beginn der Besiedlung Mesoamerikas ist noch immer strittig. Ein riesiger Eisschild bedeckte in früher Zeit den Nordteil Amerikas und nur in wenigen kurzen Perioden schmolz er so weit ab, dass Menschen aus Asien nach Amerika einwandern konnten. In Mesoamerika geht man gerne von einer ersten Besiedlung um 22.000 v.u.Z. aus, andere sprechen von 13.000 v.u.Z. .
Die Steinzeitkulturen werden nach der charakeristischen Form ihrer Speerklingen bezeichnet. Es begann mit Clovis-Klingen. Schon zu sehr früher Zeit lernte man die Kultivierung von Pflanzen wie Mais, Bohnen, Avocado, Chili und Kürbis, die sich schnell über ganz Süd- und Nordamerika ausbreiteten und die Nahrungsgrundlage für eine zahlreiche Bevölkerung bilden konnten.
In Mesoamerika blühte mit den Olmeken um 1200 v.u.Z. die erste Hochkultur am Golf von Mexiko. Ihr geistiger Einfluss und ihr Handel ist bis ins Hochtal von Mexiko und nach Yucatan nachweisbar. Da sie noch keine Schriftsprache kannten, sind ihre weltanschaulichen Vorstellungen für uns rätselhaft. Ein zentraler Bestandteil ihrer Vorstellungen ist die große Bedeutung des Jaguars. Mischwesen zwischen Mensch und Jaguar bevölkern ihre Bilderwelt. Sie entwickelten die tempelgekrönten Pyramiden aus den Plattformen gegen Hochwasser, auf denen ihre Häuser standen. Menschenopfer zur Erhaltung der Welt waren bei Ihnen bekannt, wie sie in ganz Mesoamerika üblich wurden. Das kultisch bedeutende Ballspiel wurde von ihnen eingeführt. Sie entwickelten also die Grundelemente aller Kulturen, wie sie sich bis zu den Azteken erhielten. Um 500 v.Chr. ging die Blütezeit ihrer Kultur vorbei.
Es kam eine Zeit mit mehreren Kulturen, von denen uns nur wenige Dinge bekannt sind. Eines der bedeutendsten Zentren ist Cholula mit der gewaltigsten Pyramide der Welt, die lange fälschlich für einen Berg gehalten wurde. Ein zweites bedeutendes Zentrum ist Monte Alban bei Oaxaca, deren Kultur wir als Zapoteken bezeichnen. Ihre Kultur wurde später von den von Norden kommenden Mixteken durchdrungen.
Die Kultur von Teotihuacan erreichte ihre Blüte um 200 n.Chr.. Ihr wirtschaftlicher Reichtum bestand in den reichen Vorkommen des vulkanischen Glases Obsidian, der das beste Material für harte Werkzeuge bildete und die Entwicklung von Metall überflüssig machte. Ihr geistiger Reichtum war die Nähe zu den aktiven Vulkanen im Zentrum Mesoamerikas, durch die Sie zum religiösen Wallfahrtsort wurden. Ihr Einfluss ist in ganz Mesoamrika zu finden, besonders charakteristisch sind ihre Masken aus Jade. Teotihuacan ging um 700 n.Chr. unter, vielleicht durch Einwanderer aus dem wilden Norden.
Um 900 n.u.Z. erbauen die Tolteken ihr Zentrum in Tula, nicht weit von Mexiko City. Ihre kriegerische Gesellschaft erlebte eine kurze Blüte. Ein besonderes Ereignis war der Zug einer großen Gruppe von Tolteken nach Chichen Itza im Norden von Yucatan, dem sie eindeutig ihren architektonischen Stempel aufdrückten.
Ab etwa 1400 n.Chr. erlebten die Azteken ihre kurze Blüte bis zur Eroberung Mesoamerikas durch die Spanier. Auch sie kamen aus dem Norden und bauten das starke Zentrum Tenochtitlan im Gebiet des heutigen Mexiko City. Sie zwangen die meisten Gesellschaften des Nordens Mesoamarikas zu Tributen. Wie bei allen Kulturen Mesoamerikas kann man bei Ihnen jedoch auch nicht von einem Staat im europäischen Sinn sprechen, denn da es keine Bedrohungen von außen gab, war eine lockere Organisation völlig ausreichend, bis die Spanier kamen. |
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Geschrieben von: Mario Boller-Olfert
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Samstag, den 10. Oktober 2009 um 18:29 Uhr |
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Indien war die Bezeichnung für alle Länder Asiens, die hinter Persien lagen vom heutigen Indien bis nach Japan. In Ihnen gab es Kostbarkeiten wie Gewürze und Porzellan. Die Araber kontrollierten den Weg von Europa nach Indien und verdienten daran prächtig. Christobal Colon überzeugte die katholischen Majestäten von Spanien, Königin Isabell und König Ferdinand, dass die Welt kugelförmig sein könnte. Er schätzte vielleicht mutwillig den Umfang der Erde klein und regte an dass man einen Westweg nach Indien suchen sollte. Mit drei winzigen Kähnen ausgerüstet zog er los und landete am 10. Oktober 1492 auf einer der Bahama-Inseln, die er die westindischen Inseln nannte. Den Rest seines Lebens verstand er nicht, dass er einen neuen Kontinent entdeckt hatte.
Hernando Cortez war ein Abenteurer, der auf eigene Faust mit 500 Leuten, ein paar Kanonen und Pferden im April 1519 am Golf von Mexiko bei Veracruz landete. Er arbeitete sich durch das Land vor und hörte dabei von den großartigen Azteken. So zog er nach Tenochtitlan, kam erst in Freundschaft zu ihrem alten Herrscher Moctezuma II., dem Herrscher der Azteken. Dann eroberte er mit Hilfe der von den Azteken unterdrückten Nachbarvölker, besonders den Tlaxcalteken, im Oktober 1521 das aztekische Zentrum. Die von ihm erhofften Goldschätze gab es jedoch nicht. Eine andere schillernde Gestalt ist seine Dolmetscherin und Geliebte, die Eingeborene Malinche.
Das neue Land wurde Neuspanien genannt und ein Vizekönig eingesetzt. Das Land wurde von Spanien systematisch ausgepresst. Gleichzeitig bemühten sich eine riesige Zahl von christlichen Missionaren um die geistige Eroberung der Indigenas. |
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Geschrieben von: Mario Boller-Olfert
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Samstag, den 10. Oktober 2009 um 18:30 Uhr |
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1810 versuchte Miguel Hidalgo die Unabhängigkeit Mexikos zu erkämpfen und wurde schließlich hingerichtet. Seine Armee eroberte danach in Guerillataktik unter der Führung von Morelos grosse Teile Mexikos, scheiterte aber an der Gegenwehr der Großgrundbesitzer. Verschiedene Guerilla-Führer versuchten erfolglos Mexiko unter ihre Gewalt zu bringen.
Agustín de Iturbide verhandelte mit allen Parteien, kam im Plan de Iguala zu einer Einigung und konnte am 27. September 1821 die Unabhängigkeit Mexikos von Spanien erklären. Die USA unterstützten Mexiko darin. 1822 wurde Iturbide zum Kaiser von Mexiko gekrönt. 1823 zwang General Santa Anna den Kaiser zur Abdankung und das Land wurde zur Republik erklärt. Als Iturbide unerlaubt wieder aus dem Exil ins Land kam, wurde er sofort gefangen genommen und erschossen. Am 4. Oktober 1824 wurde die erste mexikanische Verfassung verkündet. Bis 1855 übernahm Santa Anna in Krisenzeiten immer wieder die Regierung, schlug 1829 eine spanische Invasionsarmee zurück und wurde dazwischen mehrmals ins Exil getrieben.
Mexiko erlaubte nordamerikanischen Siedlern die Ansiedlung auf mexikanischem Gebiet, insbesondere Texas, wenn sie sich integrieren. Als sich die Siedler der mexikanischen Kontrolle zu entziehen versuchten und Mexiko versuchte die Kontrolle zurückzugewinnen, kam es zu mehreren Kriegen zwischen den USA und Mexiko. 1847 fielen sechs Kadetten, die allseits verehrten Niño Heroes am Chapultepec in Mexiko City, die Amerikaner besetzten die Stadt und gewannen den Krieg. Mexiko musste 1849 den USA Kalifornien, Arizona, New Mexiko, Texas und Florida überlassen. Die Amerikaner zahlten außerdem 18,2 Millionen Dollar für einen Teil dieses Landes. Die Nordamerikaner werden von den Mexikanern für ihre Niederlage bis heute gehasst.
Benito Juarez, geboren am 21. März, übernahm verschiedene Verwaltungsämter bis er 1859 zum Präsidenten gewählt wurde und dies teilweise im Exil bis zu seinem Tod 1872 blieb. Seine Landreform 1856 durch Versteigerung kirchlichen und kommunalen Landes scheiterte an der Armut der kleinen Landarbeiter (peones). Am 5. Mai 1862 schlug Mexiko einen Invasionsversuch Frankreichs unter Kaiser Napoleon III. bei Puebla zurück, aber 1863 marschiert die französiche Armee in Mexiko-Stadt ein. Die Franzosen setzten den Habsburger Maximilian am 12. Juni 1864 als Kaiser von Mexiko ein. Nachdem der Bürgerkrieg in den USA beendet war, zwangen diese die Franzosen 1866 zum Rückzug und am 19. Juni 1867 wurde Kaiser Maximilian in Queretaro hingerichtet.
1877 übernahm Porfirio Diaz die Regierung und errichtete eine Diktatur, genannt Porfiriat, in dem er mit harter Hand Ordnung im Land schaffen und durch kopieren europäischer Kultur das Land modernisieren wollte. Mexiko-Stadt prägte er seinen Stempel durch breite Alleen und bombastische Gebäude auf, wie z.B. dem Hauptpostamt. Er industrilalisierte das Land, verstärkte die Ausbeutung der Bodenschätze und sorgte für die Enteignung der Indigenas und weitere Konzentration des Landes in wenigen Haziendas zur Produktion von Exportgütern. Trotz seiner rabiaten Methoden breiteten sich im Land Aufstände der Indigenas und Streiks der Arbeiter aus.
Im Oktober 1910 rief Francisco Madero zum Nationalen Aufstand auf. Franzisco "Pancho" Villa kämpfte im Norden und Emilio Zapata kämpfte im Zentrum und später im Süden für die Rechte besonders der Indigenas. 1911 musste Porfirio Diaz ins französische Exil flüchten und Madero wurde zum Präsidenten gewählt. Da er jedoch die notwendigen Reformen verschleppte, kämpften die Revolutionäre weiter. Die Zapatisten griffen mit dem Ruf "Tierra y Libertad", also "Land und Freiheit" große Haciendas an, um die Ländereien an die Indigenas zurückzugeben. Madero wurde von General Huerta mit Unterstützung der USA 1913 gestürzt und im Gefängnis ermordet. 1914 übernahm Venustian Carranza die Regierung und versuchte Ordnung im Land zu schaffen. 1919 wurde Zapata ermordet. 1920 musste auch Carranza fliehen und wurde 1920 im Schlaf erschossen. 1923 wurde auch Pancho Villa, der sich zur Ruhe gesetzt hatte, auf seiner Hazienda ermordet.
1920 übernam General Obregon mit breiter Unterstützung die Regierung. Unter seiner Regierung wurden Bildung und Kunst gefördert - die Muralisten malten ihre großartigen Wandgemälde. Von nun an regierte 80 Jahre lang die Revolutionspartei, die zuletzt PRI, "Partei der Institutionellen Revolution" hiess, das Land. Das Land war antifaschistisch eingestellt, versuchte in Ansätzen die Probleme der ungleichen Landverteilung, des ausländischen Besitzes der Industrie und der Staatsverschuldung zu lösen. Es gab weiter soziale Unruhen im Land, 1968 wurden auf dem Platz der drei Kulturen etwa 300 Studenten von der Armee erschossen. Commandante Marcos versuchte durch einen bewaffneten Aufstand die Rechte der Indigenas in Chiapas zu erkämpfen
Im Jahr 2000 brach ein neuer Zeitabschnitt für Mexiko an, weil mit Vincente Fox das erste Mal nach 80 Jahren ein Präsident regiert, der nicht von der PRI gestellt wird. |
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Geschrieben von: Mario Boller-Olfert
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Samstag, den 10. Oktober 2009 um 18:30 Uhr |
| Jahr | Ereignis |
| 22000 v.Chr. |
Die ersten Menschen kommen im mexikanischen Gebiet an. Dieses Datum ist umstritten. Nach anderen Quellen geschieht dies erst um 9000 v.Chr.
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| 6000 v.Chr. |
Als erste Kulturpflanzen werden Kürbis, Avocado, Chili und vermutlich Mais im Tal von Tehuacán angebaut. |
| 2500 v.Chr. |
Erste Keramikgefäße werden hergestellt. |
| 2200 v.Chr. |
Im Norden von Belize werden erste Gebäude von den Vorfahren der Maya gebaut. |
| 1550 v.Chr. - 1100 v.Chr. |
In San Lorenzo an der Golfküste erblüht die Kultur der Olmeken. Sie schufen monumentale Steinköpfe, erfanden die Pyramide, die Schrift, das Ballspiel und den Kallender |
| 600 v.Chr. - 250 n.Chr. |
In Monte Albán beim heutigen Oaxaca errichten die Zapoteken ein bedeutendes politisches und religiöses Zentrum. Sie verwenden als Erste einen Kalender und eine Schrift in Mesoamerika. Wirtschaftlich blieb es aber immer unbedeutend. Die Nachkommen der Zapoteken sind noch heute eine bedeutende Bevölkerungsgruppe in Zentralmexiko.
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| 500 v.Chr. |
Als letzter olmekischer Ort wird La Venta aufgegeben |
| 500 v.Chr. - 700 n.Chr. |
Die Stadt Teotihuacan in Zentralmexiko ist ein großes wirtschaftliches und religiöses Zentrum und ein Walfahrtsort. Seine Grundlage ist erst die Verarbeitung von Obsidian (vulkanische Glas) und später die Gewinnung von Zinnober. Es beeinflußt große Teile Mesoamerikas. Auch nach seinem Niedergang bleibt es mit seienr gewaltigen Sonnenpyramide weiter ein Walfahrtsort für viele Menschen. |
| 500 v.Chr. - 700 n.Chr. |
In Cholula beim heutigen Puebla entsteht ein religiöses Zentrum. Ihr Mittelpunkt ist eine aus Lehmziegeln sorgfältig gebaute gewaltige Pyramide. Mit 350 Metern Seitenlänge übertraf ihr Volumen im Endausbau das Volumen der ägyptischen Cheopspyramide. Heute ist Cholula ein christlicher Walfahrtsort. |
| 100 v.Chr. |
Im Tiefland von Yucatan werden um diese Zeit Tempelanlagen gebaut. Die Maya-Schrift und Kalenderangaben erscheinen an Monumenten. |
| 150 n.Chr. |
Die Maya-Stadt Copán im heutigen Honduras wird Königreich. |
| 219 n.Chr. |
Yax-Moch-Xoc begründet eine Maya-Herscher-Dynastie in Tikal im heutigen Guatemala |
| 250 n.Chr. - 700 n.Chr. |
In Monte Albán siedeln sich die Zapoteken an. Sie führen die Stadt zu einer großen Blüte und sind auch in Teotihuacán hoch angesehen. Nach dem Niedergang der Stadt ist sie nur noch als Begräbnisstätte besonders bedeutend. |
| 500 n.Chr. |
Mir nachlassendem Einfluß aus Teotihuacán blüht die Kultur in El Tajin an der atlantischen Küste auf. Hier werden viele eigenständige Bauelemente entwickelt mit sehr breiten Treppen und eigentümlichen "Nischen" an den Pyramiden. Die Stadt beherbergt außerdem sieben Ballspielplätze. |
| 530 n.Chr. - 610 n.Chr. |
Durch den Niedergang Teotihuacáns kommt es im Maya-Gebiet zu einer Krise, den "Hiatus". Es werden in dieser Zeit kaum noch Inschriften verfaßt. |
| 562 n.Chr. |
Im Maya-Land erobert Caracol im Sternenkrieg die Stadt Tikal. |
| 600 n.Chr. - 800 n.Chr. |
In Xochicalco im Westen von Zentralmexiko entsteht ein Außenposten Tetihuacáns. Die Stadt pflegt enge Kontakte mit den Maya. |
| 615 n.Chr. - 683 n.Chr. |
Pacal der Große regiert in Palenque und baut den Tempel der Inschriften. |
| 700 n.Chr. - |
Im Gebiet von Monte Albán entstehen etwa zwölf Stadtstaaten wie Monte Albán selbst, Yagul und Mitla, in denen große Paläste gebaut werden. Die Zapoteken werden nach und nach von den Mixteken verdrängt. |
| 700 n.Chr. |
Aus dem Norden ziehen verschiedene Völker nach Zentralmexiko, die zusammen als Chichimeken bezeichnet werden. |
| 750 n.Chr. - 900 n.Chr. |
Unter dem Druck einwandernder Totonaken, Tolteken und Quiché bricht die Herschaft in den Maya-Königreichen zusammen. |
| 900 n.Chr. - 1050 n.Chr. |
In Tula 65 km nordwestlich von Teotihuacán bauen die Tolteken um 1000 n.Chr. ein großes religiöses und politisches Zentrum mit 30.000 Einwohnern. Es basierte auf der Herstellung von Obsidian-Wekzeugen und auf der Herschaft einer großen militärischen Macht. Architektonisch drückt sich letzteres durch große Versammlungshallen aus. Viele der Bauten wurden aber nie fertiggestellt. |
| 1250 - 1451 |
Die Stadt Mayapán hat große Bedeutung im Maya-Land |
| 1400 n.Chr.- 1521 n.Chr. |
Die Mexika steigen zu großer Macht auf. Sie nannten sich anfangs Azteka nach ihrer Herkunft von der mythischen Insel Aztlan. Sie bauen die Stadt Tenochtitlan im Texcoco See an der Stelle des heutigen Zentrums von Mexiko City. Viele Völker Zentralmexikos sind ihnen tributpflichtig. |
| 1521 n.Chr. |
Cortées erobert Tenochtitlan |
| 1697 |
Die Itzá in Yucatán werden von den Spaniern unterworfen |
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. Oktober 2009 um 10:16 Uhr |
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