Der beeindruckendste Anblick in Ägypten sind die Pyramiden. Nicht minder beeindruckend, sind die Leute, die sie erbauen ließen – die ägyptischen Pharaonen. Längst sind sie zu Staub, Knochen oder Mumien geworden: zu Geschichte also. Aber woher kamen sie?
Kemet, die Zeitschrift für Ägyptenfreunde, ist das einzige auf Ägypten spezialisierte kulturelle Magazin in deutscher Sprache \nSachliche und kritische Beiträge zu Themen aus Gesellschaft, Kunst, Kultur, Sprache, Religion über das Ägypten der pharaonischen, der koptischen und der heutigen Zeit
Eine Entdeckungsreise durch Raum und Zeit führt unter dem Titel ""Pyramiden und Pfahlbauten"" zu Spuren der miteinander verflochtenen Kulturentwicklung in Nordafrika, Europa und dem Vorderen Orient.
Das Ägyptische Museum besitzt weltweit eine der bedeutendsten Sammlungen ägyptischer Hochkultur. Mit den Kunstwerken der Zeit des Königs Echnaton (um 1340 v. Chr.) aus Tell el-Amarna erreicht das Museum Weltniveau. Berühmte Werke wie die Büste der Königin Nofretete, das Porträt der Königin Teje und der bekannte ""Berliner Grüne Kopf"" ziehen jährlich etwa 500.000 Besucher an.
Mit dem Umzug des ägyptischen Museum von Schloß Charlottenburg zurück auf die Museumsinsel ist ein bedeutender Schritt in der Museumslandschaft Deutschlands erfolgt.
Die ägyptische Sammlung vermittelt ein umfassendes Bild der altägyptischen Kultur aus vier Jahrtausenden, von der vorgeschichtlichen Zeit (4. Jahrtausend v. Chr.), dem pharaonischen Ägypten, bis hin zum frühen Christentum (6. Jahrhundert n. Chr.).
(Adresse: Am Trammplatz 3)
Das Roemer- und Pelizaeus-Museum ist weit über die Grenzen Hildesheims und Niedersachsens hinaus bekannt, seine Altägypten- und Alt-Peru-Sammlungen gehören zu den bedeutendsten in Europa.
Es ist weltweit das einzige Museum seiner Art, das sich auf die Kunst, und hier vor allem auf die Rundplastik, Altägyptens konzentriert, wobei alle Epochen von der Vorgeschichte über die klassischen Perioden des Alten, Mittleren und Neuen Reiches über die Spätzeit bis in die griechisch-römische Zeit in qualitätvollen Denkmälern repräsentiert sind. Darüber hinaus sind in komprimierter Form die Kulturen des antiken Sudan (Nubien) und die spätantik-koptische Periode vertreten, hinzu kommen ägyptisierende Denkmäler aus dem kaiserzeitlichen Rom.
Sehr interessant sind auch die Zwegmuseen in Seefeld, Weiden und Banz mit zum Teil sehr interessanten Sonderausstellungen.
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