Maya
Maya-Kalender PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Mario Boller-Olfert   
Samstag, den 17. Oktober 2009 um 23:11 Uhr

Die Maya hatten mehrere Kalender.

Der Sonnenkalender (Haab) hatte 18 Monate mit je 20 Tagen und 5 Schalttage, also 365 Tage.

Der rituelle Kalender (Tzolkin) hatte 13 Monate mit je 20 Tagesnamen. Seine Herkunft ist umstritten, da er mit keinerlei astronomischen Ereignissen in Verbindung steht.

Die Jahresanfänge beider Kallender trafen nach 18980 Tagen wieder aufeinander. Das sind 52 Jahre des Sonnenkalenders. Dies nannte man eine Kalenderperiode und es wurde besonders gefeiert, denn es galt als möglicher Termin für einen Weltuntergang.

Da sich das kombinierte Datum dieser beiden Kalender alle 52 Jahre wiederholt, ist das System nicht für das Datum von Ereignissen in größeren Zeiträumen geeignet. Deshalb erfanden die Maya die "Lange Zählung", die die Tage seit der Erschaffung der Welt zählt. Es gibt 5 Stellen mit den Zahlen von 0-19 mit bestimmten Namen, nur die vorletzte Stelle ging nur bis 18, zählten also durch ein Jahr mit 360 Tagen. Der Tag Null ist der Schöpfungstag der Welt, der 11 August 3114 v.Chr. (Goodman-Martínez-Thompson-Korrelation).

Von den Maya wurden nie Zeiten genannt, die in der ersten Stelle eine Zahl größer 13 enthielt. Darum gibt es Stimmen, die das Ende der 12er-Periode mit dem Ende der Zeit und damit mit dem Weltuntergang gleichsetzen wollen, so auch der Katastrophen-Film 2012 von Roland Emmerich.. Diese Periode wird am 21. Dezember 2012 zuende sein (andere Berechnungen weichen von diesem Datum bis zu einem Jahr ab).

Name Ziffern Zeiträume
Kin 0-19 Tage
Uinal 0-17 Monate
Tun 0-19 Jahre (á 360Tagen)
Baktun 0-19 20 Jahre
Piktun 0-12  ? Perioden á 400 Jahren
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. Oktober 2009 um 17:02 Uhr
 
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