Europäische Invasion PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Mario Boller-Olfert   
Samstag, den 10. Oktober 2009 um 18:29 Uhr

Indien war die Bezeichnung für alle Länder Asiens, die hinter Persien lagen vom heutigen Indien bis nach Japan. In Ihnen gab es Kostbarkeiten wie Gewürze und Porzellan. Die Araber kontrollierten den Weg von Europa nach Indien und verdienten daran prächtig. Christobal Colon überzeugte die katholischen Majestäten von Spanien, Königin Isabell und König Ferdinand, dass die Welt kugelförmig sein könnte. Er schätzte vielleicht mutwillig den Umfang der Erde klein und regte an dass man einen Westweg nach Indien suchen sollte. Mit drei winzigen Kähnen ausgerüstet zog er los und landete am 10. Oktober 1492 auf einer der Bahama-Inseln, die er die westindischen Inseln nannte. Den Rest seines Lebens verstand er nicht, dass er einen neuen Kontinent entdeckt hatte.

Hernando Cortez war ein Abenteurer, der auf eigene Faust mit 500 Leuten, ein paar Kanonen und Pferden im April 1519 am Golf von Mexiko bei Veracruz landete. Er arbeitete sich durch das Land vor und hörte dabei von den großartigen Azteken. So zog er nach Tenochtitlan, kam erst in Freundschaft zu ihrem alten Herrscher Moctezuma II., dem Herrscher der Azteken. Dann eroberte er mit Hilfe der von den Azteken unterdrückten Nachbarvölker, besonders den Tlaxcalteken, im Oktober 1521 das aztekische Zentrum. Die von ihm erhofften Goldschätze gab es jedoch nicht. Eine andere schillernde Gestalt ist seine Dolmetscherin und Geliebte, die Eingeborene Malinche.

Das neue Land wurde Neuspanien genannt und ein Vizekönig eingesetzt. Das Land wurde von Spanien systematisch ausgepresst. Gleichzeitig bemühten sich eine riesige Zahl von christlichen Missionaren um die geistige Eroberung der Indigenas.