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Geschrieben von: Mario Boller-Olfert   
Samstag, den 10. Oktober 2009 um 18:30 Uhr
JahrEreignis
22000 v.Chr. Die ersten Menschen kommen im mexikanischen Gebiet an. Dieses Datum ist umstritten. Nach anderen Quellen geschieht dies erst um 9000 v.Chr.
6000 v.Chr. Als erste Kulturpflanzen werden Kürbis, Avocado, Chili und vermutlich Mais im Tal von Tehuacán angebaut.
2500 v.Chr. Erste Keramikgefäße werden hergestellt.
2200 v.Chr. Im Norden von Belize werden erste Gebäude von den Vorfahren der Maya gebaut.
1550 v.Chr. - 1100 v.Chr. In San Lorenzo an der Golfküste erblüht die Kultur der Olmeken. Sie schufen monumentale Steinköpfe, erfanden die Pyramide, die Schrift, das Ballspiel und den Kallender
600 v.Chr. - 250 n.Chr. In Monte Albán beim heutigen Oaxaca errichten die Zapoteken ein bedeutendes politisches und religiöses Zentrum. Sie verwenden als Erste einen Kalender und eine Schrift in Mesoamerika. Wirtschaftlich blieb es aber immer unbedeutend. Die Nachkommen der Zapoteken sind noch heute eine bedeutende Bevölkerungsgruppe in Zentralmexiko.
500 v.Chr. Als letzter olmekischer Ort wird La Venta aufgegeben
500 v.Chr. - 700 n.Chr. Die Stadt Teotihuacan in Zentralmexiko ist ein großes wirtschaftliches und religiöses Zentrum und ein Walfahrtsort. Seine Grundlage ist erst die Verarbeitung von Obsidian (vulkanische Glas) und später die Gewinnung von Zinnober. Es beeinflußt große Teile Mesoamerikas. Auch nach seinem Niedergang bleibt es mit seienr gewaltigen Sonnenpyramide weiter ein Walfahrtsort für viele Menschen.
500 v.Chr. - 700 n.Chr. In Cholula beim heutigen Puebla entsteht ein religiöses Zentrum. Ihr Mittelpunkt ist eine aus Lehmziegeln sorgfältig gebaute gewaltige Pyramide. Mit 350 Metern Seitenlänge übertraf ihr Volumen im Endausbau das Volumen der ägyptischen Cheopspyramide. Heute ist Cholula ein christlicher Walfahrtsort.
100 v.Chr. Im Tiefland von Yucatan werden um diese Zeit Tempelanlagen gebaut. Die Maya-Schrift und Kalenderangaben erscheinen an Monumenten.
150 n.Chr. Die Maya-Stadt Copán im heutigen Honduras wird Königreich.
219 n.Chr. Yax-Moch-Xoc begründet eine Maya-Herscher-Dynastie in Tikal im heutigen Guatemala
250 n.Chr. - 700 n.Chr. In Monte Albán siedeln sich die Zapoteken an. Sie führen die Stadt zu einer großen Blüte und sind auch in Teotihuacán hoch angesehen. Nach dem Niedergang der Stadt ist sie nur noch als Begräbnisstätte besonders bedeutend.
500 n.Chr. Mir nachlassendem Einfluß aus Teotihuacán blüht die Kultur in El Tajin an der atlantischen Küste auf. Hier werden viele eigenständige Bauelemente entwickelt mit sehr breiten Treppen und eigentümlichen "Nischen" an den Pyramiden. Die Stadt beherbergt außerdem sieben Ballspielplätze.
530 n.Chr. - 610 n.Chr. Durch den Niedergang Teotihuacáns kommt es im Maya-Gebiet zu einer Krise, den "Hiatus". Es werden in dieser Zeit kaum noch Inschriften verfaßt.
562 n.Chr. Im Maya-Land erobert Caracol im Sternenkrieg die Stadt Tikal.
600 n.Chr. - 800 n.Chr. In Xochicalco im Westen von Zentralmexiko entsteht ein Außenposten Tetihuacáns. Die Stadt pflegt enge Kontakte mit den Maya.
615 n.Chr. - 683 n.Chr. Pacal der Große regiert in Palenque und baut den Tempel der Inschriften.
700 n.Chr. - Im Gebiet von Monte Albán entstehen etwa zwölf Stadtstaaten wie Monte Albán selbst, Yagul und Mitla, in denen große Paläste gebaut werden. Die Zapoteken werden nach und nach von den Mixteken verdrängt.
700 n.Chr. Aus dem Norden ziehen verschiedene Völker nach Zentralmexiko, die zusammen als Chichimeken bezeichnet werden.
750 n.Chr. - 900 n.Chr. Unter dem Druck einwandernder Totonaken, Tolteken und Quiché bricht die Herschaft in den Maya-Königreichen zusammen.
900 n.Chr. - 1050 n.Chr. In Tula 65 km nordwestlich von Teotihuacán bauen die Tolteken um 1000 n.Chr. ein großes religiöses und politisches Zentrum mit 30.000 Einwohnern. Es basierte auf der Herstellung von Obsidian-Wekzeugen und auf der Herschaft einer großen militärischen Macht. Architektonisch drückt sich letzteres durch große Versammlungshallen aus. Viele der Bauten wurden aber nie fertiggestellt.
1250 - 1451 Die Stadt Mayapán hat große Bedeutung im Maya-Land
1400 n.Chr.- 1521 n.Chr. Die Mexika steigen zu großer Macht auf. Sie nannten sich anfangs Azteka nach ihrer Herkunft von der mythischen Insel Aztlan. Sie bauen die Stadt Tenochtitlan im Texcoco See an der Stelle des heutigen Zentrums von Mexiko City. Viele Völker Zentralmexikos sind ihnen tributpflichtig.
1521 n.Chr. Cortées erobert Tenochtitlan
1697 Die Itzá in Yucatán werden von den Spaniern unterworfen
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. Oktober 2009 um 10:16 Uhr